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24.04.2014

Keine Sprechstunden mehr

Seit 2014 biete ich keine Sprechstunden in Praxen mehr an. Ich setze meine Arbeit an der Universität fort als Forscher und Lehrender.  … mehr 

23.01.2013

Sprechstunden reduziert

Seit 1.1.2013 habe ich meine klinische Tätigkeit reduziert und arbeite neu auch am Veterinary Public Health Institute der Uni Bern. Daher konsultiere ich nur noch Montags in Freiburg  … mehr 

05.09.2012

Unterricht zu Tierhaltung und -pflege

Bereits seit 2011 unterrichte ich für den Verband Zoologischer Fachgeschäfte Schweiz in der französischsprachigen Schweiz. Neu gebe ich auch den Unterricht für Tierpfleger an der Berufschule in Lausanne  … mehr 

08.05.2012

Radiosendung über Tierkommunikation

Ein Thema, das ärgert, nervt, überrascht, zum Schmunzeln anregt, Verachtung auslöst, und doch häufig unseren allzuschweren Alltag etwas erleichtert. Es geht um Tierkommunikation. Eine Radiosendung auf Französisch  … mehr 

10.07.2011

Mobile Praxis

Das neue Praxisfahrzeug erlaubt den Einsatz sowohl im Feld als auch in verschiedenen Praxen in Biel, Freiburg und Lausanne.  … mehr 

Adler

Innere Medizin und Chirurgie

Für exotische Patienten biete ich bei Hausbesuchen, bei ANIMED in Lausanne oder in der Praxis am Blumerain in Biel konventionelle medizinische Dienstleistungen an. Auf der Grundlage der Anamnese und der klinischen Untersuchung erstelle ich den diagnostischen Plan und plane das weitere Vorgehen. Da die klinische Untersuchung zum Teil keine eindeutige Diagnose erlaubt, ist es von Vorteil, eine Kot- und eine Urinprobe vom selben Tag mitzubringen, um die Laboruntersuchung gegebenenfalls sofort einzuleiten. Bei Fischen sollte Wasser aus dem Aquarium und wenn möglich eine Kotprobe mitgebracht werden.

Einige Patienten lassen sich freiwillig weder transportieren noch aus nächster Nähe betrachten. In diesen Fällen bedarf es einer Immobilisation (mechanisch oder chemisch) vor Ort und gegebenenfalls einer weiteren medizinischen Abklärung unter Anästhesie.

Diagnostisches Angebot

Bei Hausbesuchen beschränkt sich die Diagnostik auf die klinische Untersuchung und gegebenenfalls die Entnahme von Proben, die später untersucht werden.

Das diagnostische Angebot in den Praxen in Biel und Lausanne umfasst Kotuntersuchung (Parasitologie), Blutuntersuchung (Differentialblutbild, Blutchemie), Harnuntersuchung (Dichte, Chemie, Zytologie), Röntgenaufnahmen und Ultraschall. Diese Methoden erlauben in der Regel ein Problem soweit einzugrenzen, dass es gezielt behandelt werden kann.

Medikamente für Exoten

Medikamente werden in der Regel für die gängigsten Haustiere bei swissmedic registriert. Das heisst, dass die Abgabe von Medikamenten an exotische Tierarten immer eine so genannte Umwidmung benötigt. In diesen Fällen trägt der Tierarzt die alleinige Verantwortung für die Therapie und kann sich nicht auf die Haftbarkeit der Pharmakonzerne berufen. Ausserdem bestehen für die meisten exotischen Tierarten keine oder wenig pharmakologische Studien, auf denen eine Therapie aufgebaut werden kann. In der Regel beziehe ich mich auf die wenigen Bücher zum Thema, Präzedenzfälle und ein Netzwerk an Kollegen mit denselben Patienten.

Chirurgie

Auch chirurgische Eingriffe bei Exoten sind möglich. Je nach Grösse des Patienten braucht es dazu eine chirurgische Lupe und speziell kleines Operationsbesteck oder wesentlich grössere Infrastruktur. Abhängig vom Patienten und der bestehenden Infrastruktur, plane ich chirurgische Eingriffe in Zusammenarbeit mit spezialisierten Kollegen in einer Klinik oder vor Ort.

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