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24.04.2014

Keine Sprechstunden mehr

Seit 2014 biete ich keine Sprechstunden in Praxen mehr an. Ich setze meine Arbeit an der Universität fort als Forscher und Lehrender.  … mehr 

23.01.2013

Sprechstunden reduziert

Seit 1.1.2013 habe ich meine klinische Tätigkeit reduziert und arbeite neu auch am Veterinary Public Health Institute der Uni Bern. Daher konsultiere ich nur noch Montags in Freiburg  … mehr 

05.09.2012

Unterricht zu Tierhaltung und -pflege

Bereits seit 2011 unterrichte ich für den Verband Zoologischer Fachgeschäfte Schweiz in der französischsprachigen Schweiz. Neu gebe ich auch den Unterricht für Tierpfleger an der Berufschule in Lausanne  … mehr 

08.05.2012

Radiosendung über Tierkommunikation

Ein Thema, das ärgert, nervt, überrascht, zum Schmunzeln anregt, Verachtung auslöst, und doch häufig unseren allzuschweren Alltag etwas erleichtert. Es geht um Tierkommunikation. Eine Radiosendung auf Französisch  … mehr 

10.07.2011

Mobile Praxis

Das neue Praxisfahrzeug erlaubt den Einsatz sowohl im Feld als auch in verschiedenen Praxen in Biel, Freiburg und Lausanne.  … mehr 

Adler

Anästhesie und Teleanästhesie

Anästhesie ist das pharmakologische Herbeiführen der Wahrnehmungslosigkeit und einer Immobilisation. Während dem Ausschalten der Wahrnehmung werden auch weitere physiologische Funktionen des Körpers ausgeschalten. Je nach eingesetztem Medikament und Tierart, in der es angewandt wird, sind dies unterschiedliche Funktionen. Es ist deshalb wichtig, in jeder Tierart das angemessene Mittel zu verwenden.

Angepasste Technik

Idealerweise würde in den meisten Fällen eine Inhalationsnarkose verwendet, weil diese sehr gut regulierbar ist. Leider ist dies in vielen Fällen nicht möglich, da sich die Patienten nur ungern eine Maske vor das Gesicht setzen lassen und das Anästhesiegerät nur bedingt mobil ist. Die meisten Wildtiere in Gefangenschaft werden deshalb mit einer Teleanästhesie immobilisiert. Hierbei wird eine Mischung von Narkosemitteln in einem Pfeil aus einem Blasrohr oder einem Luftdruckgewehr geschossen.

Monitoring

Während einer Anästhesie ist es wichtig, die möglichen Probleme zu kennen und gegebenenfalls rasch eingreifen zu können. Dazu wird ein Monitoringprotokoll verwendet bei dem die Herz- und Atemfrequenz, die kapilläre Füllungszeit und die Sauerstoffsättigung im Blut überwacht werden. Um im Falle einer Operation eine möglichst gute Schmerzausschaltung zu gewährleisten, werden auch einige Reflexe überprüft.

Zusatzmedikation

Vor einer Anästhesie können zusätzliche Beruhigungsmittel verabreicht werden, die die Wirkung der Narkose potenzieren. Für eine Operation werden ausserdem Schmerzmittel gegeben.

Grundsatz

Ziel meiner Arbeit ist es, den Einsatz von Anästhesie wenn möglich zu vermeiden und jeden Eingriff so zu gestalten, dass dem Tier möglichst wenig Schmerz, physischer und psychischer Schaden beigefügt wird.

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